FSV LEIMBACH 1912 e.V. 

1.Mannschaft : Spielbericht (2012/2013)

Kreisliga Bad Salzungen
15. Spieltag - 17.11.2012 14:30 Uhr
SV Venus 1920 Weilar   FSV Leimbach
SV Venus 1920 Weilar 2 : 4 FSV Leimbach
(1 : 0)

Spielstatistik

Tore

3x Ronny Maynicke, Martin Schüchner

Assists

2x Dirk Müller, Philipp Mikuletz, Thomas Filler

Gelbe Karten

Florian Höhn

Zuschauer

60

Torfolge

1:0 (01')SV Venus 1920 Weilar
1:1 (50')Ronny Maynicke (Dirk Müller)
1:2 (82')Ronny Maynicke (Philipp Mikuletz)
1:3 (86')Ronny Maynicke (Dirk Müller)
1:4 (87')Martin Schüchner (Thomas Filler)
2:4 (88')SV Venus 1920 Weilar

*** Erst Hattrick dann Prinz Ronny I. ***

Es war wohl einer der Tage im Leben des Ronny M. die dieser wohl nie vergessen wird. Zuerst schießt er mit einem Hattrick unseren FSV zu einem Sieg in Weilar, und wenig später ist er der neue Karnevalsprinz von Leimbach. Dabei standen die Zeichen für einen Sieg bei Venus Weilar zunächst sehr ungünstig. Nicht nur das personell wiedermal einige Spieler ausfielen, denn neben Jan Kunath, Andreas Güth, Christian Thümer, Marcus Müser, Christian Stemm, Matthias Rahnfeld fehlte auch noch kurzfristig Kapitän Frank Hartung , nein, auch nach 120 Sekunden lag man durch einen feinen Heber von Patrick Rug schon 0:1 in Rückstand. Und man spürte deutlich das unsere Mannschaft auf dem schwer bespielbaren und unebenen Platz in Weilar nicht so recht ins Spiel fand. Indiz dafür war, das Weilar nach einem groben Patzer in der Leimbacher Defensive nach 6. Minuten die große Chance hatte schon das zweite Tor nachzulegen. Zum Glück zögerte der SV-Stürmer zu lange und wurde vom Tor angedrängt. So nach und nach kam jetzt unsere Mannschaft ins Spiel, es wurden mehr Zweikämpfe gewonnen, was bei der aggressiven Spielweise der Hausherren nicht immer einfach war, aber spielerisch blieb dabei einiges auf der Strecke. Die Weilarer standen in der Abwehr sehr massiv und verlegten sich nach ihrer schnellen Führung fast ausschließlich auf Konterfussball. Ein weiteres Manko im FSV-Spiel war die mangelhafte Laufbereitschaft, zu wenig Anspielmöglichkeiten und kaum zwingende Aktionen im Spiel nach vorne. So blieb vieles Stückwerk und man konnte das Tor der Gastgeber kaum mal in Verlegenheit bringen, auch viele Standards brachten nicht den gewünschten Erfolg. Da die Abwehr um den starken Dirk Müller mit seinen Manndeckern Sebastian Becher und Markus Gerstung sich nach anfänglichen Problemen stabilisierte und nur noch wenig zuließ, lebte das Spiel von rassigen Zweikämpfen und Spannung. Nach dem Wechsel drückte der FSV mehr aufs Tempo, die Mittelfeldspieler Mario Storch und Florian Höhn rissen das Spiel mehr und mehr an sich und auch die Stürmer Ronny Maynicke und Tino Hujer konnten sich mehr und mehr in Szene setzen. Trotzdem brachte erst ein sehr kurioses Tor den FSV zurück ins Spiel. Nach einer Müller-Flanke konnte Ronny Maynicke nur einen harmlosen Kopfball aufs Venus-Tor bringen, diesen "Kullerball" unterschätzte Keeper Kästner und als schon alle Leimbacher Spieler sich wieder nach hinten orientieren wollten, lag der Ball zum Erstaunen aller im Gastgebergehäuse. Dieses Tor beflügelte die Mannschaft um Kapitän Becher, der die Kapitänsbinde auch abends auf der Karnevalsbühne noch bei seinem Auftritt sichtbar bei sich trug und man erspielte sich ein klares Übergewicht. Chancen u.a. von Becher und Hujer wurden vergeben, die ein oder andere Möglichkeit noch zu leichtfertig vertändelt. Aber auch die Gastgeber kamen noch einige Male gefährlich vor das FSV-Tor, doch Andreas Otto zeigte wiedermal seine ganze Klasse und wenn er geschlagen war, stand der Pfosten dem FSV glücklich zur Seite. Nach den Einwechslungen von Phil Mikuletz und Thomas Filler wurde das Spiel des FSV nochmals druckvoller und die Wechsel machten sich bezahlt. Nach einem feinen Diagnonalpass von Phil Mikuletz wuchtete Ronny Maynicke mit einem platzierten Rechtsschuss den Ball in die Maschen und nur kurze Zeit später machte er seinen Hattrick mit einem herrlichen Schuss nach Vorlage von Dirk Müller mit links perfekt. Die Freude der vielen mitgereisten FSV-Fans war unbeschreiblich und als Martin Schüchner nach Vorarbeit von Thomas Filler wiederum nur eine Minute später das vierte FSV-Tor erzielte, war das Spiel entschieden und Schüch belohnte sich selbst für seine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Weilar beschäftigte sich in der letzten Viertelstunde mehr mit dem Kommentieren der Schiedsrichterentscheidungen als mit dem Spiel an sich, was 6 Verwarnungen durch Reklamieren deutlich machen und was unsere Mannschaft gnadenlos ausnutzte. Der späte Anschlußstreffer wiederum durch Partick Rug kam zu spät, der FSV erkämpfte sich einen wichtigen Auswärtserfolg in Weilar, was bekanntlich immer sehr schwer zu bewerkstelligen ist.